So, da wären wir wieder beim zweiten Teil meiner Zucker-Dilogie! Ich begrüße dich zurück beim süßesten aller Themen: Zucker!

 

 

Mmmh, da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen. Sag mal, das kann doch nicht sein, dass mir so etwas Leckeres nicht gut tut!

 

Nun habe ich dir im ersten Teil ja die knallharten Fakten auf den Tisch gelegt und du konntest dich schon ein wenig einlesen.

 

Kommen wir jetzt doch mal zur Herzensfrage: warum magst du Süßes?

 

Du darfst hier gerne mal verweilen und in dich reinfühlen und einfach mal schauen, welche Gedanken und Gefühle hier bei dir hochkommen.

Ich mach das jetzt mal bei mir, hmmm, also wenn ich da so reinfühle, dann würde ich doch spontan sagen: Geborgenheit, Familie, Genuss, Lachen, Belohnung, Lust, ein „süßes Leben“ usw.

Ich fühle aber auch, dass das obige Bild bei mir z.B. ganz andere Gefühle hervorruft als das Denken an ein Snickers oder Ähnliches, interessant. Auch ist dir sicher schon aufgefallen, dass du manche Süßigkeiten fast süchtig magst und manche einfach verabscheust. Und dass du auch nicht alle Lebensmittel gleich gern magst, obwohl sie alle denselben Zucker enthalten. Manches findest du zu wenig süß und manches zuviel, und auch das ist bei jedem Menschen anders.

Bei mir ist es z.B. so, dass ich mein ganzes Leben schon Süßes nicht allzu gern mochte, v.a. Schokolade nicht. Die geht für mich zwar in Kuchen und Nachtischen, aber nicht pur. Mein Mann wiederum mag keinen Schokokuchen oder Mousse, dafür aber Schokolade. Meine Kinder haben von klein auf wenig Süßes erhalten und wenn ich ihnen jetzt „freie Bahn“ lasse, hören sie freiwillig nach einer Hand voll Gummibärchen auf oder aber es ist wie bei meiner Tochter, der ständig alles zu süß ist.

Ich schließe aus allen Erfahrungen und Informationen, die ich bisher erhalten habe (und ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Zucker), dass die  Grundlage für einen hohen Zuckerkonsum bereits in dieses Leben mitgebracht wird! Das heißt, dass die Lust nach Zucker (und auch wie der Mensch damit umgeht) immer auf mitgebrachten Themen basiert, die wir mit dem Süß-Konsum thematisieren bzw. ausleben.

Vom ersten Lebenstag an, ja schon davor im Mutterleib, werden wir weiter geprägt. Über die Ernährung der Mutter und deren Lebensthemen, über die Ernährung und dem Umgang danach seitens der Familie und natürlich auch, wie das Umfeld, in das ich hineingeboren werde, mit meinen mitgebrachten Themen umgeht und darauf antwortet.

Bin ich hier, um Vertrauen in mich und das Leben zu entwickeln, brauche ich auch Menschen, die mit mir diesen Weg gehen und Erfahrungen, die mich auf diesem Weg begleiten.

Die Lust nach Süßem ist IMMER auch das Thema: fühle ich mich in mir selbst geborgen? Fühle ich mich im Leben aufgehoben? Koste ich die Süße dieses mir geschenkten Lebens voll aus? Darf ich die Süße leben? Darf mein Körper die Süße leben? Bin ich vom Leben gestützt, akzeptiert und hier auf der Erde willkommen geheißen?

Die Natur hat dem Menschen immer schon Süßes geschenkt, es ist Grundlage, ein Geschenk der Erde, um den Menschen am Leben zu erhalten. Es ist die Geschmacksrichtung, die unserer Herzensausrichtung am nächsten kommt! Wer einmal Glückseligkeit gespürt hat, der weiß, dass das Leben rein und „süß“ ist. Es umschmeichelt den Gaumen, schenkt dem Körper Freude. Dies ist immer noch so.

Was sich verändert hat, ist, dass die Süße aus der Natur ganz früher (Veden) komplett anders konsumiert wurde. Es gab reine, süßsaure Früchte (jedes naturbelassene Obst hat Kerne!) und auch Samen, die pur gepflückt und gegessen wurden und dem Körper Sättigung durch höchste Nahrhaftigkeit geschenkt haben. Auch die Muttermilch, genauso wie bei den Tieren, ist süß und nahrhaft, allerdings mit einem ganz anderen Ziel als der heute bekannte raffinierte Zucker. Die natürliche Süße ist dazu da, unser Immunsystem und unseren Geist zu stärken anstatt zu schwächen.

Die Zeiten haben sich leider verändert. Über tausende von Jahren geriet der Mensch in einen Sturm von Unwissenheit, emotionaler Aufgewühltheit und Zerrissenheit, was eine Disharmonie verursacht hat, die jeder Mensch das Bedürfnis hat, auszugleichen. Jeder auf seine Weise.

Fehlt uns das Urvertrauen, wenden wir uns einer „Ersatz-Süße“ zu, auch wenn wir unterbewusst wissen, dass sie uns nicht ersetzen oder geben kann, was uns fehlt. Sonst würden wir uns eine Zeit lang nach dem Zuckerkonsum nicht plötzlich so leer fühlen (siehe auch Teil eins, welche physischen Vorgänge im Körper mit Zucker ablaufen). Im Gegenteil, der Wunsch nach Zucker steigt und auch der Konsum steigt, solange wir uns nicht dem ursprünglichen Thema zuwenden.

 

Und daher sage ich dir: DIE ERNÄHRUNG HEILT DICH NICHT UND SIE MACHT DICH AUCH NICHT KRANK!

 

Es mag ja sein, dass dein Zuckerverhalten sich aus vielerlei Bausteinen in diesem Leben zusammensetzt und für dich eine Endlosschleife entstanden ist, so dass du inzwischen auch viele Körpersymptome (Krankheiten) entwickelt hast, die dies zum Ausdruck bringen.

Aber Fakt bleibt, dass die wahre Ursache immer auf einer anderen Ebene liegt! Und so kann ich für mich nicht in die Hände klatschen, wenn ich die unzähligen Berichte lese von Rohköstlern, Veganern und Ernährungsumstellern, die damit in wenigen Wochen ihre Neurodermitis, ihre Migräne, ihr Asthma und ihren Krebs geheilt haben. Ich freue mich für sie, aber es ist nunmal eine energetische Tatsache, dass sie auch nicht glücklicher sind, wenn sie nicht gleichzeitig ihr Gedankengut und ihr Seelenheil verändern.

Klar, stellen wir die Ernährung auf Natürlich um, haben wir plötzlich Unmengen von Energie zur Verfügung, die wir früher für die Verdauung und die daraus resultierenden Probleme gebraucht haben. Und somit stärken wir unser Immunsystem um ein Vielfaches, was wiederum schneller neue Zellen wachsen lässt…..der Darm kann sich reinigen, hat wieder Luft, alles im Körper wird damit gereinigt und die Symptome sind dann oft Geschichte.

Aber wie sieht es im Inneren aus? Wer weiß, ob sich die Ursache nicht an ganz anderer Stelle wieder erneut zeigt? Oder eben nach einem gewissen Zeitrahmen erneut an anderer Stelle rauskommt?

Ganz gesund sein kann nur derjenige, der wahrhaft und authentisch lebt, seine Träume und Wünsche auslebt, sein Leben und sich selbst liebt, völlig integer seinen Weg geht, Kreativität und Leidenschaft ausleben darf und ohne Bewertung seine Entscheidungen aus einem friedvollen Herzen trifft.

 

Ich frage dich: kannst du das?

 

Wenn nicht, wundere dich nicht, denn das ist unsere Lebensaufgabe und du darfst täglich daran basteln.

Je mehr du dies tust, umso weniger wirst du dich von äußeren Suchtmitteln abhängig machen, wie z.B. von zuckersüßen Dingen.

Und da sich ja die meisten von uns auf genau diesem Wege befinden, sich aber auch unterstützend gesund ernähren wollen, um mehr Energie für den Tag zur Verfügung zu haben, möchte ich euch für die Übergangszeit unbedingt alternative Süßungsmittel ans Herz legen.

Dies ist eine Möglichkeit, sanft vom herkömmlichen Zucker wegzukommen. Am besten wäre es natürlich, sich rein natürlich süß zu ernähren, also nur von naturbelassenen Früchten oder auch ungesüßten und ungeschwefelten Trockenfrüchten wie Datteln. So kannst du z.B. bei der Zubereitung von Smoothies oder Kuchen problemlos auf diese „Schummeltechniken“ zurückgreifen (Mischverhältnis), denn du wirst geschmacklich kaum einen Unterschied feststellen.

Bis du den Zucker auf kleinste Menge reduzieren kannst, lege ich dir folgende Süßungsmittel ans Herz:

 

  1. Xylit

    Mein  absoluter Favorit! Ich selbst verwende Xylit seit vielen Jahren, mein Haushalt ist so gut es geht zuckerfrei. Ich habe damals auf Xylit umgestellt, weil ich den Kindern manchmal gerne eine Süßspeise mit geringen Zuckermengen kochen wollte. Xylit kannst du absolut bedenkenlos verwenden. So kannst du z.B. Milchreis, Pfannkuchen, Pudding usw. absolut zuckerfrei und ohne schlechtes Gewissen herstellen (vegan oder nicht vegan sei dir überlassen). Überall wo es auch nur eine Brise braucht, um Säure zu löschen oder für süße Teetrinker: die perfekte Alternative! Xylit hat inzwischen viele Bezeichnungen, wie z. B. Xylitol oder Birkenzucker.

    Xylit ist ein kalorienarmer Zuckeraustauschstoff natürlichen Ursprungs. Er wird meist aus Mais gewonnen, seltener aus der Birkenrinde. Seine gesundheitlichen Vorteile entdeckte man rein zufällig. Als es während des zweiten Weltkrieges in Finnland nur wenig Zucker gab, produzierte man vor Ort einfach einen eigenen „Zucker“, nämlich Xylit aus der Birkenrinde. Birken gab es in Finnland nämlich genug.

    Irgendwann stellte man fest, dass nicht nur der Zahnverfall in der Bevölkerung dramatisch zurückgegangen war, sondern dass auch Ohrinfektionen bei den Kindern immer seltener wurden.

    In einer daraufhin doppelblind und placebokontrolliert durchgeführten Studie mit 857 Kindern konnte man zeigen, dass die Anzahl der akuten Mittelohrinfektionen um 40 Prozent sank, wenn die Kinder täglich 8,4 Gramm Xylitol aufgeteilt in fünf Dosen einnahmen. Sie taten das über zwei Monate hinweg.

    Der Grund für diese Entwicklung war, dass Xylit das Wachstum sowohl von Streptococcus pneumoniae als auch von Haemophilus influenzae hemmte – zwei Bakterienstämme, die als eine der Hauptursache für Ohrinfektionen gelten.

    Xylit entsteht in Mengen von bis zu 15 Gramm auch im Laufe des Energiestoffwechsels im menschlichen Körper, so dass es sich um keinen körperfremden Stoff handelt. Dennoch können – wie bei allen Zuckeraustauschstoffen – größere Xylitmengen abführend wirken. Die entsprechende Dosis ist jedoch sehr individuell. Wir hatten überhaupt keine Probleme damit, backen aber auch nicht oft Kuchen mit großer Zuckermenge.

    So ist der süße Stoff nicht nur ein beeindruckender Bakterienkiller, sondern beeinflusst aufgrund seines niedrigen glykämischen Indexes auch den Blutzuckerspiegel nur wenig. Diese Tatsache machte Xylit in der Vergangenheit zu einem idealen Zuckerersatz für Diabetiker und alle anderen Menschen, die mit Blutzuckerschwankungen zu kämpfen haben oder womöglich bereits an einer Insulinresistenz leiden.

     

    Besonders bekannt ist jedoch der positive Einfluss von Xylit auf die Zahngesundheit. Verschiedene Studien zeigten, dass Xylit Karies, Zahnbeläge und auch Zahnfleischprobleme sehr gut hemmen kann.

    Ich stelle daher auch meine selbstgemachte Zahnpaste mit Xylit her (Blogbeitrag).

    Mengenmäßig wird Xylit genau wie Zucker verwendet, weshalb er ein ganz besonders beliebter Zuckerersatz ist. Man tauscht also den Zucker einfach gegen Xylit. Ich persönlich nehme immer weniger als im Rezept steht

    Es gibt bei Xylit ein paar Regeln, z.B. der Gebrauch bei Hefen, Puderzucker oder dem Konsum durch Tiere, aber hier gibt es einen ganz leichten Wegweiser.

     

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Ich kaufe das finnische Xylit aus der Birke, bzw. es wird meist aus der Buche hergestellt, der Name Birkenzucker ist also nicht ganz richtig. Hier kaufe ich auch alle anderen gesüßten Produkte, die ich weiterhin benötige, wie z.B. Ketchup (wie toll ist das denn, wenn die Kinder wirklich mal einen Klecks Ketchup brauchen, dass dies absolut zuckerfrei ist?) oder Gelierzucker: drei Kilo Früchte 3:1 mit Apfelpektin verarbeitet, superlecker und ohne Zucker und bereits vorgemischt!

Natürlich ist der Preis für Xylit aufgrund der Herstellung um einiges höher als normaler Haushaltszucker kostet, aber es lohnt sich, v.a.  da du doch eh kleinere Mengen verzehren möchtest. Dein Körper lohnt es dir!

Weitere gesunde Zuckeralternativen sind:

 

2. Stevia

Stevia gehört zu den Süßstoffen – was bedeutet, dass man mit winzigen Mengen dieselbe Süßkraft des Haushaltszuckers erreicht. Stevia soll gar bis zu 300mal süsser sein als Zucker und ist daher ein wunderbarer und dazu noch pflanzlicher Zuckerersatz. Gleichzeitig verändert sich der Blutzuckerspiegel durch Stevia nicht, und die Bauchspeicheldrüse bleibt entspannt (sie muss kein Insulin ausschütten).

Will man komplett auf Zucker verzichten ist Stevia eine gute Idee – vor allem, wenn nur Getränke gesüßt werden sollen.

Bei anderen Rezepturen wie Kuchen, Torten und Gebäck ist es hingegen schwieriger, reines Stevia richtig einzusetzen und so zu dosieren, dass der Geschmack zufrieden stellend ausfällt. Daher werden in viele Stevia-Produkte auch andere Zuckerersatzstoffe wie Erythrit gemischt. Dieses verleiht dem Süßungsmittel mehr Fülle, so dass es ähnlich wie Zucker dosiert und verwendet werden kann.

Stevia ist ein gesunder Zuckerersatz zum Süßen von Tee, Kaffee, Mate, Shakes und Smoothies oder Desserts. Nachdem ich allerdings fast alles an Stevia ausprobiert habe, muss ich sagen, dass für mich nur das natürlichste Stevia in Frage kommt, nämlich das grüne Steviablattpulver, die getrockneten Blätter oder eben die frischen Blätter. Daher kaufe ich mir immer eine Stevia-Pflanze und verwende wenn dann die frischen grünen Blätter. Süßt sehr stark!

Für Kaffee gibt es kleine Stevia-Tabs im Spender, die sich völlig auflösen. Doch handelt es sich hier nicht mehr um das natürliche Stevia, sondern um die aus Stevia isolierten Süssstoffe. Derartige Stevia-Extrakte gibt es nicht nur in Tabs-Form, sondern auch als weißes Pulver oder in Flüssigform.

Ich fand dies alles zu süß und ekelig vom Geschmack.

Stevia ist ideal für Diabetiker und wirkt Karies so gut entgegen, dass Stevia längst vielen naturkosmetischen Zahncremes beigemischt wird.

 

 

3. Yacon

Diese Informationen  zu der Yacon-Pflanze habe ich dem Internet entnommen. Ich habe sie selbst leider noch nicht getestet:

Yacon (Smallanthus sonchifolius) ist eine Pflanze aus Südamerika. Seit Jahrhunderten wird sie dort als Nähr- und Heilpflanze verwendet. Man glaubt, dass Yacon bei Diabetes, Nierenkrankheiten und Verdauungsbeschwerden helfen kann, was sich zum grössten Teil auch tatsächlich bewahrheitet hat.

Die knollenförmige Yaconwurzel erinnert optisch an die Süßkartoffel. Aus Yacon kann ein leckerer und äußerst gesunder Zuckerersatz hergestellt werden: Yaconsirup und Yaconpulver. Beide sind noch sehr unbekannte Süßungsmittel – nicht zuletzt deshalb, weil ihr Verkauf in der EU bislang untersagt war. Yacon gilt als Novel Food, als neuartiges Lebensmittel.

Zwar ist weder Yaconsirup noch Yaconpulver wirklich neuartig, da man beide in ihrer südamerikanischen Heimat schon seit Jahrhunderten isst. Glücklicherweise ist die Yaconwurzel als Sirup und Pulver jedoch auch in der EU inzwischen frei erhältlich.

Bei der Herstellung des Yaconpulvers wird die Yaconwurzel in Stücke geschnitten, entsaftet und dehydriert, bis nur noch das Pulver übrig bleibt. Will man Yaconsirup herstellen, presst man zunächst den Saft aus der Wurzel, filtert diesen und dickt ihn bis zur Sirupkonsistenz ein. Sirup und Pulver sind von sanfter Süße und stellen die beiden besten Quellen für Fructooligosaccharide dar, womit wir schon zum ersten von vielen gesundheitlichen Vorteilen des Zuckerersatzes aus Yacon kommen:

  • Fructooligosaccharide sind präbiotische und süß schmeckende lösliche Ballaststoffe. Der Yaconsirup besteht gar zu 40 – 50 Prozent aus Fructooligosacchariden, die der nützlichen Darmflora als Nahrung dienen, der Darmgesundheit sehr förderlich sind und die Verdauung regulieren. Daher wirken Yaconsirup und Yaconpulver so gut bei chronischen Verstopfungen wie auch bei Durchfällen.
  • Die Fructooligosaccharide gehören zwar zu den Kohlenhydraten, sind als Ballaststoffe jedoch unverdaulich, gelangen also nicht – wie Zucker – ins Blut und erhöhen daher weder das Körpergewicht noch den Blutzuckerspiegel. Infolgedessen soll Yacon den sagenhaften glykämischen Index von 1 aufweisen. (Glucose liegt bei 100, Haushaltszucker bei 70 und Ahornsirup bei 65).
  • Yacon trägt ausserdem zur Deckung des Mineralstoffbedarfs bei, was man von Zucker nicht gerade sagen kann. Während Zucker so gut wie gar keine Mineralien liefert, enthält das Yaconpulver 130 mg Calcium, 860 mg Kalium und 2,9 mg Eisen pro 100 Gramm.
  • Yaconsirup und Yaconpulver liefern deutlich weniger Kalorien als Haushaltszucker und auch als Honig, womit die Yaconsüsse zu den kalorienarmen Zucker-Alternativen gehört.
  • Yaconsirup und Yacaonpulver sind sehr gut für Diabetiker geeignet.
  • Yaconsirup und Yaconpulver helfen beim Abnehmen und reduzieren die Insulinresistenz (Diabetes-Vorstufe):

In den USA ist Yaconsirup schon länger bekannt, aber nur – wie könnte es anders sein – weil eines Tages verkündet wurde, dass Yaconsirup schlank und rank mache – wie eine doppelblinde, placebokontrollierte Studie aus dem Jahr 2009 gezeigt hatte:

Als Teilnehmer stellten sich 55 übergewichtige Frauen mit Cholesterinproblemen und Verstopfung zur Verfügung. Während der Studiendauer von 4 Monaten sollten die Frauen eine fettarme und auch kalorienreduzierte Ernährung praktizieren. Man teilte die Frauen in zwei Gruppen. 40 Frauen nahmen Yaconsirup (zwischen 0,14 bis 0,29 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht), 15 Frauen nahmen einen Placebo-Sirup.

Nach Ende der Studie hatten die Yacon-Frauen 15 Kilogramm verloren, während die Frauen in der Placebo-Gruppe 1,6 Kilogramm zugenommen hatten. Bei den Yacon-Frauen regulierte sich außerdem die Verdauung, so dass sie kaum noch unter Verstopfung litten. Auch sanken die Nüchterninsulinwerte bei jenen Frauen, die den Yaconsirup eingenommen hatten um 42 Prozent. Gleichzeitig reduzierte sich die Insulinresistenz der Zellen um 67 Prozent. Auch die zuvor hohen Cholesterinwerte sanken um 29 Prozent auf unter 100 mg/dL.

Insgesamt zeigten sich in der Yacon-Gruppe also dramatische Verbesserungen – sowohl was das Gewicht als auch was die Stoffwechselfunktionen betraf. In der Placebo-Gruppe hingegen blieb alles mehr oder weniger beim Alten.

Yaconsirup und Yaconpulver schmecken sanft süß und passen als leckerer und pflanzlicher Zuckerersatz in fast alle Rezepturen, die Süße benötigen.

 

4. Kokosblütenzucker

Der Kokosblütenzucker wird aus dem Blütennektar der Kokospalme gewonnen. Er wird nach traditioneller Art eingedickt, getrocknet und gemahlen. Somit ist er also weniger ein Zuckerersatz als vielmehr ein sehr naturbelassener Zucker – weder raffiniert noch gebleicht oder anderweitig verarbeitet.

Ausserdem sagt man dem Kokosblütenzucker einen niedrigen glykämischen Index (GI) von gerade einmal 35 nach. Das bedeutet, der Verzehr von Kokosblütenzucker führt zu einem nur sehr geringen und vorübergehenden Blutzuckeranstieg und daher nicht zu heftigen Blutzuckerschwankungen.

Gleichzeitig ist der Kokosblütenzucker arm an freier Fructose, so dass er auch nicht deren Nachteile mit sich bringt.

Kokosblütenzucker ist nicht so süß wie der Haushaltszucker. Dennoch wird im Allgemeinen empfohlen, ihn 1 : 1 wie Haushaltszucker einzusetzen. Der Kokosblütenzucker schmeckt kaum nach Kokos, sondern eher nach Karamell.

 

5. Palmzucker

Palmzucker wird in den Tropen, hauptsächlich in Indien, schon sehr lange verwendet. Er wird – wie der Kokosblütenzucker – aus dem Blütennektar bestimmter Palmen – den Zuckerpalmen – gewonnen. Sein Geschmack erinnert ähnlich wie der Kokosblütenzucker an Karamell und passt daher zu sehr vielen Rezepturen.

Sein glykämischer Index ist mit 40 für ein Süssungsmittel ebenfalls sehr niedrig angesiedelt. Und genau wie beim Kokosblütenzucker ist auch hier der Fructosegehalt mit 3,1 Gramm pro 100 Gramm sehr gering.

 

6. Honig

Honig hat einen sehr hohen Zuckergehalt und wird daher von vielen nicht als gesundes Süßungsmittel gesehen.

Auch frage ich mich, wer vermaledeit nochmal darauf gekommen ist, den Bienen den Honig wegzunehmen.

Und doch ist für mich Honig ein Heilmittel, kein wirkliches Nahrungsmittel. Es hat unglaubliche heilende Qualitäten (naturbelassener, ungerührter Honig) und kann z.B. mit Kokosöl zusammen eine starke und reinigende Wirkung haben. Toll!

Wir lieben Honig und achten darauf, in welchen Mengen er verzehrt wird und wie gut er uns tut. Ich habe z.B. beobachtet, dass wir im Sommer keinen Honig brauchen, im Winter dagegen wollen die Kinder immer wieder mal einfach einen Löffel davon essen.

Ich weiß, dass ursprünglich nur die Pollen für den Menschen gedacht waren. Und diese haben wohl sogar satt gemacht. Nunja, heute hat es sich  etwas verändert und es ist natürlich mehr als wichtig, unsere Bienen zu beschützen und nur einen Teil des Honigs zu nehmen.

Mein Mann hat letztes Jahr den Imker gemacht und vielleicht kann ich euch in ein paar Monaten ja mehr darüber erzählen, wenn ich mich auch energetisch damit mehr befasst habe.

Bis dahin möchte ich Honig gerne als „gesundes Heilmittel“ mit in die alternativen Süßungsmittel aufnehmen.

 

Hat man sich erstmal ein paar Jahre mit dem Zucker-Thema beschäftigt, weiß man auch wie schwer es ist, eine „perfekte“ Lösung zu finden.

Für mich sieht diese so oder so ähnlich aus:

  1. Kläre deine wirkliche seelische Ursache für übersteigerten Bedarf nach Süßem und fang an, dir und dem Leben zu vertrauen! Übernimm Verantwortung für dein Leben und suche nicht im Außen, dann wird sich auch deine Einstellung Süßem gegenüber verändern
  2. Versuche weißen Zucker und Süßstoffe komplett zu meiden, denn sie füttern deine emotionale Schwäche und machen dich krank
  3. Nimm zuckerhaltige Speisen und Süßigkeiten aus Pausenboxen, aus Belohnungsritualen oder Langeweilezeiten heraus und fülle dir diese Zeit „für dich“, z.B. Meditieren oder Spazierengehen oder ein Spiel usw. Auch ein schöner Tee mit etwas Honig ist viel besser als eine Süßigkeit und füllt den Abend auf deinem geliebten Sofa mit eventuell ein paar selbstgemachten Popcorn mit Xylit!
  4. Bis du weniger Süßes brauchst, überbrücke die Zeit mit „gesunden“ Süßungsmitteln wie Xylit oder Früchten. Mit der Zeit wird sich dein Geschmack verändern. Bereits nach einem Monat kommt dir Gebäck aus der Bäckerei unerträglich süß vor!
  5. Süße alles ein klein bisschen weniger…
  6. Versuche deine Ernährung auch sonst natürlicher zu gestalten, denn wenn du mehr naturbelassene Nahrungsmittel isst, stellt sich auch dein Stoffwechsel und deine „Gelüste“ um und dir kommen dann z. B. Gummibärchen so unnatürlich und geschmacklich abwegig vor, dass du sie  freiwillig weglässt
  7. Solltest du einmal richtig Heißhunger auf deine Lieblings-Süßigkeit haben: vergiss nicht, Geduld mit dir zu haben! Es dauert ca. 1 Monat bis du keinen Heißhunger mehr auf Süßes hast, wenn du komplett fastest! Außerdem will dir dein von alten Mustern geprägter Verstand suggerieren, dass du das jetzt brauchst, um die „Leere“ in dir zu füllen. Geh nicht darauf ein! Sage „NEIN“, verbinde dich mit deiner Seele und bitte darum, dass du alles bekommen mögest, was du in diesem Moment brauchst, um dich geborgen zu fühlen.

 

Und vergiss nie (und daher kann ich es auch nicht leiden, wenn sich jemand als „Moralapostel“ aufspielt und alles ins Negative zieht):

Wenn du ausgeglichen, zufrieden und liebevoll lebst und dadurch in einer hohen energetischen Schwingung bist, ist es völlig in Ordnung, dass du dir zwischendurch etwas gönnst, was vielleicht nicht gesund ist, du aber in diesem Moment mit Leichtigkeit ausgleichen kannst!

 

 

Das Leben ist schön! Lerne deine wahre Natur so kennen, so dass du mit den Energien spielen lernst und dich nicht unnötig mit Giften vollstopfst!

 

Es ist alles erlaubt, wenn du damit umgehen kannst! Die Verantwortung liegt vollkommen bei dir!!

Wie schön ist das denn?

 

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