Sonnenschutz zum essen – lass dir die Sonne schmecken!

Ich liebe die Sonne!!!

Ich liebe die Wärme, ich liebe es, die Beeren vom Strauch zu stibitzen, den Blumen im Vorbeigehen einen Schluck Wasser zu geben, ein Radieschen aus der Erde zu ziehen, den kleinen, zarten Wesen zu lauschen, mich auf den Rasen zu legen und in den Himmel schauen…..was gibt es schöneres als Sommer?

 

 

Und mit dem Sommer kommt auch die Hitze, die pralle Sonne und auch wieder die vollgestopften Regale im Drogeriemarkt, der hundert verschiedene Sonnenschutzmitteln bewirbt…und ich stelle mir erneut die Frage:

 

Was braucht meine Haut wirklich?

Muss ich mich wirklich, vor der Sonne „schützen“?

 

 

Das Sonnenlicht

 

Wer kennt sie nicht: die Sehnsucht nach den warmen Strahlen, nach reinem Sonnenlicht, besonders nach einem langen, wolkenverhangenen Winter. Durstig saugen wir im Frühjahr jedes bisschen Sonne auf, strecken unsere Gesichter der Sonne entgegen. Dies geschieht INSTINKTIV! Also muss es einen Grund geben, aus unserem Innersten heraus, warum wir die Sonne lieben und warum wir sie brauchen, um gut gelaunt und gesund zu sein. Ein natürliches Bedürfnis!

Die Sonnenstrahlen aktivieren die Produktion von Vitamin D in unserer Haut sowie auch von Serotonin, unserem Glückshormon. Vitamin D ist für uns lebenswichtig! Es wird z.B. dosiert eingesetzt zur Heilung von Diabetes, Karies oder Multiple Sklerose, da ein Mangel an Vitamin D das Immunsystem schwächt und inzwischen in Verbindung gebracht wird mit 16 Krebsarten, Autoimmunkrankheiten, Herzkrankheiten, Demenz und Bluthochdruck.

Um unseren täglichen Vitamin-D-Bedarf zu decken, reichen allerdings 10-15 Minuten täglich aus. Die Haut (ein Teil genügt) sollte “nackt” und ohne Sonnenschutzmittel der Sonne ausgesetzt sein. Stundenlanges Brutzeln ist dafür nicht notwendig.

 

UVA und UVB – wie war das nochmal?

 

Nun gibt es zwei unterschiedliche Arten von UV-Strahlen, die UVA- Strahlen und die UVB-Strahlen. Und hier musst du unterscheiden:

  • die UVA-Strahlen dringen tief ein und können Zellen schädigen
  • die UVB-Strahlen bleiben an der Hautoberfläche (Sonnenbrand) und sorgen für die Produktion von Vitamin D, das wiederum die Haut schützt

 

Nun empfehlen z.B. Dermatologen Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor für hellhäutige Menschen. Hier beginnt der Irrsinn: die Produkte mit hohem LSF blockieren zwar vollständig die UVB-Strahlen, aber nicht die schädlichen UVA-Strahlen!

Die Hautkrebsrate ist nachweislich immens mit der Vermarktung der Sonnenschutzmittel gestiegen. Wie das? Gab es Hautkrebs früher überhaupt?

Die meisten Mittel bieten keinen Schutz vor den schädlicheren UVA-Strahlen. Während die Hersteller also Jahr für Jahr neue “Sunblocker” auf den Markt bringen, wird das nützliche UVB-Licht komplett abgeschirmt, wohingegen das UVA-Licht stark schädigend in den tieferen Schichten wirkt.

Hier muss man sich schon mal fragen, warum in allen Kleindkindereinrichtungen immer darauf gepocht wird, dass die Kinder unbedingt täglich eingecremt werden. Sinnvoller wäre es, hier aufzuklären und die Eltern um gesundes Verhalten zu bitten.

 

Wichtiges zu Vitamin D

 

Vitamin D ist kein wirkliches Vitamin, eher eine Art Hormon. Zur Herstellung benötigen wir lediglich Sonnenlicht (UVB-Strahlung), das auf unsere Haut scheint.

 

Der Vitamin-D-Bedarf ist nicht wirklich bekannt und wird nach wie vor heiß diskutiert. Offiziell werden 20 Mikrogramm pro Tag für Erwachsene empfohlen, was andere Experten wiederum als viel zu wenig betrachten.

Ein Anhaltspunkt könnte sein, dass an einem Sommertag in der Haut 250 Mikrogramm Vitamin D gebildet werden – und zwar schon nach ca. 30 Minuten, zumindest dann, wenn man im Bikini unterwegs ist, der Körper also komplett bestrahlt wird.

Anschliessend erhöht sich diese Vitamin-D-Menge nicht mehr, da sich der Körper auf diese Weise vor einer Überdosis schützt.

 

Warum leidet ein Großteil aller Erwachsenen in der nördlichen Hemisphäre an einem Vitamin-D-Mangel – und zwar nicht unbedingt nur im Winter?

Selbst Menschen, die in Südeuropa leben, können einen Vitamin-D-Mangel entwickeln, wenn sie permanent Cremes auftragen, die einen Lichtschutzfaktor enthalten.

 

In herkömmlichen Lebensmitteln ist so wenig Vitamin D enthalten, dass es damit so gut wie unmöglich ist, den erforderlichen Bedarf auch nur annähernd zu decken. Die übliche Ernährung liefert nämlich nur etwa 2 bis 4 Mikrogramm Vitamin D pro Tag.

Mit hohem Lichtschutzfaktor geben wir unserem Körper also das Gefühl, dass er permanent mitten im düsteren Winter lebt.

Folgendes habe ich gefunden:

Wenn du nördlich des Breitengrades von Barcelona lebst (ca. 42. Breitengrad), kannst du nur in den Sommermonaten ausreichend Vitamin D produzieren.

Im Rest des Jahres gelangen die benötigten UVB-Strahlen aufgrund des zu flachen Einfallwinkels der Sonne nicht in der passenden Menge bis auf die Erde. In den Monaten November bis Februar treffen sie überhaupt nicht auf der Erdoberfläche ein.

Wenn du sogar nördlicher des 52. Breitengrades wohnst, dehnt sich der letztgenannte Zeitraum noch weiter aus, nämlich von Oktober bis März.

Dabei handelt es sich um Orte, die nördlich von z. B. Berlin, Braunschweig, Osnabrück, Hannover etc. liegen.

Wie findet man heraus, ob der Einfallswinkel der Sonne nun für die Vitamin-D-Bildung ausreicht oder nicht?

Ganz einfach: Wenn die Sonne scheint, gehst du hinaus, stellst dich in die Sonne und betrachtest deinen Schatten.

Ist er so lang wie du groß bist oder ist er gar länger, dann ist keine Vitamin-D-Bildung möglich. Ist er hingegen kürzer, dann kann die Vitamin-D-Bildung angekurbelt werden.

Da jedoch im Fettgewebe inaktives Vitamin D gespeichert werden und bei Bedarf aktiviert werden kann, ist es wichtig, im Sommer alle Vitamin-D-Speicher aufzufüllen, um dann problemlos über die sonnenarmen Wintermonate zu gelangen.

Zwischendurch wäre es natürlich ideal, einen Urlaub im Süden oder in den Bergen zu verbringen, um dort immer mal wieder Vitamin D aufzutanken und um das Risiko zu minimieren, dass die Vorräte noch vor Sommerbeginn aufgebraucht sind.

Rolle der Hautfarbe:

Je heller die Hautfarbe, umso schneller kann man Vitamin D bilden. Je dunkler der Hauttyp, umso länger dauert es.

Der Hauttyp nun hängt davon ab, in welchen Regionen die Vorfahren lebten und wie viel Sonnenstrahlung diese im Laufe der Generationen ausgesetzt waren.

Im Norden haben die Menschen daher hellere Haut, um mit der selten vorhandenen Sonne möglichst schnell ausreichend Vitamin D bilden zu können.

Im Süden hingegen scheint so oft und so viel die Sonne, dass sich die Haut eher vor zu viel Strahlung schützen muss, während die Vitamin-D-Bildung nie ein Problem war.

Problematisch wird es nun, wenn ein dunkelhäutiger Mensch im Norden lebt. Dann nämlich mindert die dunkle Hautfarbe die Vitamin-D-Bildung und ein noch längerer Aufenthalt in der Sonne ist nötig, um genügend Vitamin D herstellen zu können.

Vitamin D durch UV-Index:

Nur weil Sommer ist, bedeutet das nicht, dass Sie auch Vitamin D produzieren können. Es ist durchaus möglich, dass der UV-Index zu niedrig ist.

Der UV-Index gibt die Strahlungsstärke der Sonne an und soll dabei helfen einzuschätzen, ob und welche Sonnenschutzmassnahmen erforderlich sind.

Der UV-Index bewegt sich zwischen 0 und höher als 11. Ein Wert von 0 bis 2 gibt eine schwache Strahlungsintensität an. Ein Wert von 3 bis 5 ist schon stärker. Hier wird bereits Sonnenschutz empfohlen. Bei Werten ab 8 rät man vom Aufenthalt im Freien ab.

Die Jahreszeit, die Tageszeit und die geographische Lage, aber auch Bewölkung, Luftverschmutzung und Dicke der Ozonschicht etc. beeinflussen den UV-Index.

Bei diffuser Bewölkung beispielsweise kommt zwar die Sonne durch und man glaubt, es sei ein sonniger Tag, doch kann der UV-Index gerade aufgrund der Bewölkung niedrig sein, was dann natürlich auch die Vitamin-D-Bildung beeinträchtigt.

Der UV-Index hängt sogar von Ihrem Umfeld ab. Es ist also entscheidend, ob gerade Schnee liegt oder ob Sie am Strand liegen. Je heller Ihr Umfeld (Schnee, Sand), umso mehr UV-Strahlung kann auf Sie zurück reflektiert werden – teilweise um bis das Vierzigfache.

Erst wenn der UV-Index höher als 3 ist, sind für die Vitamin-D-Bildung ausreichend UVB-Strahlen gegenwärtig.

 

Sonnencremes – wie sicher sind sie?

 

Leider stehen die meisten Sonnenschutzmitteln im Verdacht, alleine durch ihre Inhaltsstoffe krebserregend und gesundheitsschädlich zu wirken.

“Als sicher gelten nach den Richtlinien des Sonnencreme-Leitfadens Sonnenschutzmittel, die frei von Oxybenzon und Retinylpalmitat sind. Beide Substanzen agieren als Reizstoffe, Allergene, Hormondisruptoren oder Karzinogene. So warnen Toxikologen vor dem Lichtschutzfilter Oxybenzon (auch: Benzophenone-3), der zu Zellschädigungen und Hautkrebs führen kann. Eine aktuelle Studie sieht einen möglichen Zusammenhang zwischen diesem chemischen Stoff, dessen Wirkungsweise dem Östrogen ähnelt, und der Unterleibserkrankung Endometriose, bei der es zu schmerzhaften Wucherungen des Gebärmuttergewebes kommt.
Retinylpalmitat (eine Form von Vitamin A, die auch synthetisch hergestellt wird) soll der EWG zufolge bei direkter Sonneneinstrahlung das Hautkrebsrisiko erhöhen. Die EWG bezieht sich in diesem Fall auf Studien mit Labormäusen, die eine ähnliche Reaktion bei Menschen vermuten lässt. Zunehmend ins Visier der Krebsforschung geraten außerdem die UV-Filterstoffe Titandioxid und Zinkoxid.”

Die EWG empfiehlt Sonnencremes mit Titandioxid oder Zinkoxid, weil diese UV-Blocker im Gegensatz zu chemischen Lichtfiltern die Hautschutzschicht nicht durchdringen sollen.

Dies wird allerdings groß diskutiert, da die enthaltenen Nanoteilchen das Zellwachstum stören können. Die winzigen Teilchen gelangen in die Blutbahn und schädigen die DNA. Nanopartikuläres Titandioxid und Zinkoxid gilt daher als Mitauslöser für Alzheimer, Epilepsie und Autismus und sollen Stammzellen abtöten. Auch stellen sie eine Gefahr für die Entwicklung von Babys im Mutterleib dar.

Seit 2013 gibt es eine Kosmetikverordnung, laut welcher Nanopartikel auf den Produkten deklariert werden müssen.

Nun wissen viele Menschen aus eigener Erfahrung, dass die zinkoxidhaltigen Sonnencremes aus ihrem Naturkostladen KEINE Hautzellen absterben lässt, auch nicht, wenn man den ganzen Tag am Strand war. Diese “gesunden” Sonnencremes enthalten sowohl Antioxidantien, als auch Nanopartikel, die über 330 nm groß sind, also die Hautbarriere nicht durchdringen können.

 

Natürliche Sonnenschutzmittel

 

Nun ist uns also klar, dass wir die Sonne dringend brauchen und dass wir unsere Haut dennoch vor Zellschäden schützen möchten, gleichzeitig aber keine Blocker einsetzen möchten, die uns kein Vitamin D mehr bilden lassen.

Was tun?

Es gibt von Natur aus “natürliche Sonnenschutzmittel”. Ist doch eigentlich auch klar! Sonne ist Natur, also gibt es auch natürliche Dinge, die uns dabei helfen, die Sonne gut aufzunehmen. Das natürliche Gleichgewicht der Natur ist immer perfekt ausgestattet. Die Natur bietet uns:

 

  1. Öle

 

  • Sesamöl: blockt bis zu 30 Prozent der UV-Strahlung ab und ist reich an Antioxidantien
  • Kokosöl: etwas geringerer Schutz, nur etwa 20%, aber hoch hautpflegend und sehr gesund (ähnlicher Schutz: Olivenöl)
  • Hanföl: exzellentes Hautpflegemittel, Schutz für etwas dunklere Haut, fördert die Vitamin D Bildung
  • Jojobaöl und Sheabutter: Schutz ca. 4 Prozent, aber immer noch für jene, die schon gebräunt sind und nur etwas Schutz benötigen

 

  1. Schutz von innen

 

Carotinoide, die wir einnehmen, schützen unsere Haut – genau wie sie es mit dem Blatt oder der Frucht der Pflanze tun – von innen und erhöhen so den             körpereigenen Lichtschutzfaktor bzw. verringern die Empfindlichkeit der Haut gegen UV-Strahlung.

Zu den wirksamsten Sonnenschutz-Carotinoiden gehört das Astaxanthin.

  • Astaxanthin ist ein Carotinoid, das vor allem in roten Algen vorkommt und für deren Farbe verantwortlich ist. Diese Algen leben oft auch in Gewässern oder sogar Pfützen, die in der heißen Jahreszeit zeitweise austrocknen. Jetzt wird das Astaxanthin in den Algen aktiv und schützt nun die der Sonne ausgesetzten Algen vor Schäden durch UV-Strahlung. Es empfiehlt sich, Astaxanthin nicht nur zwei, sondern besser vier Wochen lang einzunehmen – und zwar 4 bis 8 Milligramm täglich (z.B. in Form einer Astaxanthin-Kur vor dem Urlaub), um einen guten Sonnenschutz zu erzielen.
  • Tomaten: Mikronährstoffe wie Carotinoide, Tocopherole (Vitamin E), Ascorbate (Vitamin C), Flavonoide oder bestimmte Fettsäuren wirken als natürliches UV-Schutzschild von Innen.
    Lieferanten für all diese Substanzen sind nahezu alle roten, orangefarbenen und dunkelgrünen Gemüse und Früchte sowie – als Fettlieferanten – Ölsaaten und Nüsse bzw. deren Öle.
    Wissenschaftliche Studien gibt es zum Beispiel zu Tomaten.
    Die Untersuchungen zeigten, dass 55 Gramm Tomatenmark pro Tag den natürlichen Sonnenschutz der Haut um 33 Prozent erhöhen, was offenbar auf die Wirkung von Lycopin – einem sekundären Pflanzenstoff – zurückzuführen ist. Es gibt also einen guten Grund, warum zur Hauptsonnenzeit, nämlich im Sommer, Tomaten, Paprika und Zucchini Hochkonjunktur haben! Nutzen wir dieses Geschenk doch!

 

      3. Schutz von außen

 

Dies alles hilft dabei, unsere Haut widerstandsfähiger zu machen, doch wird es wahrscheinlich nicht genug bringen, wenn wir nach einem langen Winter von heute auf morgen viele Stunden lang in der Sonne harren!

Es gilt daher immer, sich langsam an die erhöhte Sonneneinstrahlung zu gewöhnen. Und dafür braucht es zu Beginn auch dünne, langärmelige Kleidung, einen Sonnenhut und ein Schattenplätzchen. So bekommt man immer noch genug ab und kann seinen Körper an die Sonne peu à peu anpassen. Dies gilt besonders im Urlaub. Eigentlich müssen wir nur darauf achten, wie es die Einheimischen machen! Besonders muss hier auf Kinder und Babys geachtet werden, dass sie mit langer Kleidung geschützt sind.

 

Selbstgemachte Sonnencreme:

Für alle, die nicht nur eine halbe Stunde am Strand oder auf dem Berg sein möchten und alle anderen Methoden nicht ausreichen, empfiehlt sich eine selbstgemachte Sonnencreme! So weißt du, was drin ist und kannst trotzdem dein Vitamin D bilden.

Auch hier ist der mineralische UV-Blocker das Zinkoxid, aber achte darauf, dass die Partikel nicht kleiner als 100 nm sind, damit sie nicht durch die Haut dringen können.

Du dosierst das Zinkoxid je nach gewünschtem Lichtschutzfaktor. Zum Beispiel hast du 60 g Sonnencreme angerührt und möchtest deiner Creme den LSF 10 geben, dann gibst du laut untenstehender Tabelle 10 Prozent des Cremegewichts, also etwa 6 Gramm Zinkoxid, dazu. Dies funktioniert auch für Gesichtscremes oder Bodylotions. Siehe hier:

 

Wie viel Zinkoxid für welchen Lichtschutzfaktor?

Für LSF 2 bis 5 5 % Zinkoxid
Für LSF 6 bis 11 10 % Zinkoxid
Für LSF 12 – 19 15 % Zinkoxid
Für LSF 20 und höher 20 % Zinkoxid

 

Mehr als 20 Prozent Zinkoxid sollten nicht verwendet werden, da die Creme andernfalls eher eine Paste wird, die kaum aufzutragen ist.

Wenn du also einen höheren LSF brauchst, greife lieber auf ein Sonnenschutzmittel deines Naturkostladens zurück, welches schadstofffrei ist und du gut verträgst.

 

Hier die Zutaten:

  • Kokosöl mit natürlichem LSF von 7, das gleichzeitig die Haut vor Bakterien, Pilzen und bis zu einem gewissen Grad auch vor Ungeziefer wie Zecken schützt
  • Sheabutter mit natürlichem LSF von 4
  • Jojobaöl: pflegt und nährt die Haut
  • reine ätherische Öle verleihen Ihrer Sonnencreme einen guten Duft. Die Zugabe von ätherischen Ölen kann außerdem den Sonnenschutz noch zusätzlich leicht unterstützen.
  • Vitamin-E-Öl: nährt die Haut, schenkt ihr Feuchtigkeit und schützt sie vor freien Radikalen. Gleichzeitig wirkt Vitamin E als natürliches Konservierungsmittel.
  • Zinkoxid (non nano) ist ein UV-Filter, der UVA- und UVB-Strahlung absorbiert und von der Haut fernhält.

Und hier das Rezept:

  • 30 g Kokosöl
  • 24 g Sheabutter
  • 3 g Jojobaöl
  • 3 g Vitamin-E-Öl
  • 30 Tropfen ätherische Öle (100 %), z. B. 15 Tropfen Lavendelöl und 15 Tropfen Eukalyptusöl oder auch nur 10 Tropfen Eukalyptusöl und dazu noch 5 Tropfen Minzöl
  • Zinkoxidpulver je nach gewünschtem LSF

Zubereitung:

Kokosöl, Sheabutter und Jojobaöl ins warme Wasserbad. Vorsichtig erhitzen, bis Kokosöl und Sheabutter geschmolzen sind, und die Öle aus dem Wasserbad nehmen. Etwas abkühlen lassen.

Staubmaske anlegen, um den Zinkoxidstaub nicht einzuatmen, Zinkoxid abmessen und gemeinsam mit dem Vitamin-E-Öl und den ätherischen Ölen zum Ölmix geben. Alles gut unterrühren, in ein Dunkelglasgefäss oder einen Cremetiegel geben und im Kühlschrank lagern.

Die Sonnencreme hält etwa 6 Monate, wenn sie kühl und dunkel gelagert wird. Wenn du die Sonnencreme mit ins Freibad oder an den Strand nimmst, achte auf dunkle Aufbewahrung und stelle sie über Nacht wieder in den Kühlschrank.

Verwendung wie jede andere Sonnencreme auch.

 

 

Fazit:

Wie du siehst, kommt es auf den vernünftigen und bewussten Umgang mit dir, deinem Körper und der Natur an. Alles ist ein Zusammenspiel, und alles zusammen schwingt harmonisch.

Bereite dich gut auf den Sommer vor, gewöhne dich, esse viel Gemüse und Obst, gib deinem Körper Zeit und achte auf die größte Hitze. Dazu die Haut gut pflegen und schützen und du wirst sehen, dass du auf die Blocker aus dem Supermarkt getrost verzichten kannst. Lerne dich selbst kennen und spüre, wieviel Sonne dir gut tut! Mit anderen Worten: trete in Interaktion mit der Sonne und folge hier deiner inneren Stimme! Fühle die Sonne auf der Haut, spüre doch mal in dich hinein und bitte das Licht, deinen Körper zu heilen.

Und finde eine natürlich Sonnenschutzmarke deines Vertrauens, damit du auch in Extremsituationen wie einer Wüstendurchquerung das Leben und das Licht genießen kannst 🙂

 

Ich wünsche dir einen wunderschönen Sommer!

Hinterlassen Sie einen Kommentar